Pausenecke

30. August 2007 um 18:30 Uhr


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Besteigung bei Nacht: Der Dicke Heinrich zu Zschopau

27. August 2007 um 18:29 Uhr

heinrich1.jpgWas tut man nicht alles, um zu interessanten Fotos zu gelangen: Der Dicke Heinrich auf Schloß Wildeck will erst einmal bestiegen werden. Mit seiner Höhe von 31 Metern (11 Meter im Durchmesser) ist der typische Vertreter mittelalterlicher Bergfriede über 144 Stufen im Inneren zu erklimmen.

Am Samstag, den 25. August bot sich nun die Gelegenheit, dies im Rahmen des 13. Schloß- und Schützenfestes einmal bei Nacht zu tun – und zwar von 22:00 bis 24:00 Uhr. Zunächst diente ein Schoppen Rotwein dazu, einerseits die Energiebilanz zu verbessern, andererseits möglichen Mißbefindlichkeiten vorzubeugen…

Dann noch einmal durchgeatmet und der Aufstieg konnte beginnen. Ich kann versichern, dass die Treppen mehr geächzt haben, als ich. Und ich wunderte mich, als ich einige Jüngere im oberen Drittel sichtlich und hörbar erschöpft in den Geländern “hängen” sah. *grins*

heinrich2.jpg Zumindest war ich schneller als erwartet “oben” und konnte die Tür zum Aussichtsplateau aufstoßen. Die milde Sommernacht begrüßte mich mit einem warmen Windzug – Zschopau lag mir zu Füßen. Leider werden in der Kreisstadt – einmal abgesehen von den Feiern im Schlosshof – die Bürgersteige beizeiten hochgeklappt, so dass die Stadt schon ziemlich im Dunklen lag und viele Örtlichkeiten nur erahnt werden konnten.

heinrich3.jpgAber mit entsprechend langer Belichtungszeit konnte sprichwörtlich Licht ins Dunkel gebracht werden und es entstanden doch noch ein paar interessante Aufnahmen, wie dieses Foto mit Blick auf den Zschopenberg.

Beim Abstieg nahm ich mir dann die nötige Zeit, um noch ein paar Schnappschüsse aus dem Innenbereich des Turmes zu machen. Mein Fazit: Wer Zschopau einmal einen Besuch abstattet, sollte den Dicken Heinrich nicht ignorieren. Die Rundumsicht über die Stadt entlohnt auf jeden Fall für die kleine Mühe des Aufstiegs.

Die ganze Fotogalerie vom Dicken Heinrich und dem 13. Schloß- und Schützenfest ist wie immer nur einen Mausklick von hier entfernt…

Dampflokparty bei Nacht

25. August 2007 um 07:43 Uhr

dsc03402.JPGOffiziell ist es das 17. Heizhausfest im BBW Chemnitz-Hilbersdorf (um zumindest für Suchmaschinen einmal den korrekten Begriff zu verwenden…).

Kurzum: Was letzte Nacht in Chemnitz geboten wurde, war weniger von der Organisation und vom technischen Ablauf her überzeugend – wahre Eisenbahnkenner bemängelten fehlende Weichenbeleuchtungen und nicht eingeschaltene Stirnleuchten bei vielen Loks. Dennoch war es eine dankbare Fotokulisse, wo man mit Fantasie gestalten konnte: Durch die Kombination verschiedener Lichtquellen (grünliche und rötliche Außenbeleuchtung, bläuliche Hallenbeleuchtung, Dampf in diversen Farbkombinationen…) ergaben sich wunderbare Farbkontraste.

Die Fotos sind von einer Farbdynamik, dass sich hier jedes “Optimieren” bzw. Weiterbearbeiten in Fotosoftware von selbst verbietet bzw. überflüssig ist, sieht man von der Formatgestaltung einmal ab.

Ich habe die Fotosession natürlich wieder online gestellt – hier geht es zur Galerie

Sachsen Classic: Die nächste Oldtimer-Party

18. August 2007 um 23:11 Uhr

Nach “2000 km durch Deutschland” (dazu habe ich bereits geschrieben) stand mit der “Sachsen Classic” die nächste Motorsportveranstaltung für Oldtimer an, die jede Menge Fotomaterial versprach.

Allerdings war nicht zu übersehen, dass es dabei auch um Kommerz ging. Die Mobile der Autonunion fuhren vornweg – Horch, Wanderer, DKW und Audi dominierten zu Beginn. Mehr oder minder dezent durchsetzt von der aktuellen Produktpalette bei VW und Skoda. Rolls Royce, Mercedes-Benz und Jaguar durften erst später starten.

186 Oldtimer waren es letztlich, die sich am Freitag, den 17.08. von Zwickau aus auf den Weg nach Dresden machten – und dies u.a. über Zschopau und Scharfenstein. Während im ehemaligen MZ-Werk die Geschwindigkeitsprüfung ein interessiertes Publikum fanden, hatte ich mir als Fotostandort die Zschopaubrücke vor dem Schloß Wildeck als Kulisse heraus gesucht. Und: Petrus scheint ebenfalls ein Autonarr zu sein. Kurz nach dem Durchlauf der Spitzenfahrzeuge hörte der Regen auf und die Sonne beleuchtete mehr oder minder intensiv die Szene.

Etwas peinlich berührt dürften die gewesen sein, welche mit ihrem in die Jahre gekommenen Privat-PKW zufällig die Strecke befuhren und plötzlich Kameras und Blitzlichter auf sich gerichtet sahen: Sie wurden versehentlich für Oldtimer gehalten…

Ansonsten war alles dabei, was des Kenners Herz begehrte – vom imposanten Horsch 830 BLL Sedan Cabriolet (Baujahr 1937) mit V8-Motor über Honeckers Citroen CX 25 (Baujahr 1984) bis zur “Badewanne auf Rädern”, wie der Messerschmitt Kabinenroller “Tiger” auch genannt wird.

Einziger Wermutstropfen: Ein “Ford Eifel Cabriolet” blieb auf der zweiten Etappe in Zschopau liegen und musste letztlich abgeschleppt werden.

Dass die Zschopaubrücke in Zschopau bestens gepflegt und begrünt ist, fiel sicherlich nicht nur mir angenehm auf und machte die Fotos noch reizvoller.

Natürlich habe ich die Fotos wieder als Galerie komplett online – anzuschauen mit diesem Link.

Nachtschwärmereien

15. August 2007 um 19:45 Uhr

Ja, ich gebe zu: Ich begeistere mich immer mehr für eine ganz spezielle Art der Fotografie – den Nachtaufnahmen. Was früher, zu Zeiten der Analogfotografie, immer zu einem Gedulds- und teilweise Glückspiel wurde, wird mit Digitalkamera und Stativ und etwas Fantasie zu einem fast hinreißendem Vergnügen.

Die Nacht zum Tage machen bedeutet in diesem Fall, eine ganz neue Sichtweise auf vermeintlich gewöhnliches zu generieren, bedeutet die Möglichkeit, fast künstlerisch mit Belichtungszeit und Blende umzugehen, um Stimmungen einzufangen und zu vermitteln.

Einige erste Aufnahmen habe ich jetzt einmal > hier < online gestellt…

Hasta (l)a Vista – auf ein Neues (Betriebssystem) Teil VII

14. August 2007 um 00:10 Uhr

Tag 14

 

Heute konnte das System einmal zeigen, was es zu leisten vermag. Ich schreibe bewusst System und nicht Betriebssystem, weil die Leistungsfähigkeit ja nicht nur vom Betriebssystem abhängig ist, sondern – und gerade unter Windows Vista – hohe Anforderungen an die Hardware stellt. Nochmals zur Erinnerung die Ausstattung:

AMD Athlon 64 X2 Dual Core 5000+, 2 GB RAM, Radeon X1650 Grafikkarte, 320er SATA Festplatte

Kurzum: Ich hatte gut 15 Browserfenster offen, verschiedene Anwendungen (u.a. I-Net-Radio mit Aufzeichnung) laufen und mit Photoshop 100 Fotos a 4 MB ad hoc zur Bearbeitung geladen. Nach rund drei Stunden schien mir Photoshop allmählich die Ressourcen aufzuzehren: Der PC wurde zunehmend langsamer. Ein „Aufräumen“ zwischendurch – nach vier Stunden Arbeit wurden alle Dateien gespeichert und der Rechner neu gebootet – und die Performance stieg wieder spürbar. Ein Problem, dass mit aktueller, auf Vista abgestimmter, Software sicher keines sein muss.

Oldtimer auf der Augustusburg

12. August 2007 um 00:17 Uhr

09080810.jpg“2 000 km durch Deutschland” ist das Motto einer der größten Oldtimer-Veranstaltungen Europas, die jährlich stattfindet und quasi als “rollendes Museum” durch die Lande fährt. Am 24. Juli führte die 2007er Tour denn auch nach dem Start in Nürnberg über Plauen, dem Sachsenring und Chemnitz nach Augustusburg, wo ab 17:00 Uhr eine Kontrollstelle im Schlosshof zu passieren war. Eine Gelegenheit, die ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte.

09080731.jpg

Es war – um ehrlich zu sein – das erste Mal, dass meine 1GB-Speicherkarte kurz vor Ende des Durchlaufs voll war. Gut, dass noch die Zweitkamera mit vor Ort war… Zeit für großartige Vorbereitungen oder Experimente allerdings blieb nicht – nach dem das erste Fahrzeug pünktlich den Kontrollpunkt erreicht hatte, ging es dann Schlag auf Schlag. Hier geht es zur Galerie.

Hasta (l)a Vista – auf ein Neues (Betriebssystem) Teil VI

10. August 2007 um 00:03 Uhr

Tag 10


Inzwischen ist der Desktop-Bildschirm gut gefüllt mit diversen Software-Symbolen, auch ein paar temporäre Dateien warten noch darauf, in die entsprechend Ordner verschoben zu werden…

Erstmals stellt mich das System vor eine Herausforderung, die ich nur vom Lesen in diversen Foren her kenne: Es lässt sich nicht mehr aus dem erweiterten Standby-Modus erwachen: Weder eine Mausbewegung noch ein Tastenklick bewirken irgend eine Reaktion. Auch das kurze Drücken der Powertaste (bei Notebooks oft hilfreich) bringt irgend was. Es entsteht eine vermeintlich aussichtslose Situation: Der PC lässt sich weder erwecken noch komplett ausschalten. Letztlich muss letzteres erzwungen werden – durch den Schalter am Netzteil. Es folgt anschließend der Neustart und – in der logischen Konsequenz – der Bluescreen-Bildschirm mit seinen Meldungen, dann das Reboot und alles scheint wieder gerichtet.

Hasta (l)a Vista – auf ein Neues (Betriebssystem) Teil V

7. August 2007 um 23:46 Uhr

Tag 7

 

Ich bekomme nach dem Booten erstmals einen „Bluescreen“ zu sehen – Microsofts so unbeliebter Fehler-(Report)-Monitor. Im Moment der Überraschung vergesse ich die Pausentaste und erhasche nur, dass irgend etwas fehlerhaft war und gescannt werden müsse. Darauf hin wird der Monitor schwarz, aber die Aktivitätsanzeige der Festplatte gibt mir die Hoffnung, dass es weitergeht (Übrigens eine Erfahrung aus den WIN-Vorgänger-Versionen, die ich immer wieder gern weiter gebe – vor allem, wenn ich erlebe, wie schnell mitunter (sofern vorhanden) die Reset-Taste gedrückt wird: Ruhig mal den PC zehn Minuten sich selbst geben – mancher vermeintliche Knoten löst sich dann noch…).

Nach einiger Zeit (so ca. zwei Minuten) habe ich tatsächlich wieder den Startbildschirm und kann wie gewohnt weiter arbeiten. Ich werde erst später (bei meinem nächsten Login als Admin) erfahren, dass das so genannte ATI Catalyst Control Center Probleme machte und eine „Lösung des Problems“ verfügbar ist – gemeint ist ein Online-Update. Ich klicke entsprechend und der IE zeigt mir diverse ATI-Software zum Download. Hier endet dann die Hilfe – ich muss intuitiv selbst entscheiden, welche Programme ich zum Updaten auswähle. Ich scheine die richtigen erwischt zu haben – jedenfalls gelingt das Update auf Anhieb.

Nein, ich will nicht wirklich wissen, was das ATI Catalyst Control Center macht… Und ich frage mich, was ein Anwender wohl ohne Internet-Zugang macht. Es scheint so, als wäre dieser für Vista dringend anzuraten, wenn man sein System up to Date halten will.

Hasta (l)a Vista – auf ein Neues (Betriebssystem) Teil IV

4. August 2007 um 23:29 Uhr

Tag 4 

 

Die Neuinstallation wollte ich mir als Letztes antun, deswegen überlegte ich, was noch für Optionen gegeben waren. Und erinnerte mich, dass ich mit Symantecs Norton schon in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen unter WIN98 SE und WIN XP machen musste. Also verkürzte ich die 90 Tage Testzeit wesentlich, indem ich das komplette Norton-Sicherheitspaket deinstallierte. Als Firewall wurde (zusätzlich zum Router) die von Windows angeknipst, als Virenwächter Avira/AntiVir installiert. Und siehe da: Die angelegten Nutzer konnten umgehend wieder ins Netz.

Der Spielverderber hieß wieder einmal Norton…

Da war der zweite Bug, der mich nervte, dann schon fast zum Schmunzeln:

Da war Microsoft mit seiner hilfreichen Kommentierung dann wohl am Ende *smile* – wobei ich den Vorteil hatte zu wissen, welches Programm da nicht so recht wollte: Es war das Multimedia Studio 3.0, welches Samsung für seine Handys anbietet. Damit schien Vistas Multimedia-Center nicht so recht einverstanden zu sein. Hier heißt es wohl, bis zur offiziellen Vista-Version zu warten…