Windows 7 seit Heute im Handel

22. Oktober 2009 um 09:44 Uhr

Das Wehklagen über Windows Vista war groß, die Erwartung an Windows 7 ist es ebenfalls. Ich bekam dank Amazon das neue Betriebssystem in der 64-Bit-Version bereits am letzten Samstag. Da der Umstieg von 32 auf 64 Bit eine Neuinstallation zwingend erfordert, habe ich einmal geschildert, wie man dies möglichst stressfrei realisiert.

Hier geht es zum Artikel.

Hasta (l)a Vista – auf ein Neues (Betriebssystem) Teil VII

14. August 2007 um 00:10 Uhr

Tag 14

 

Heute konnte das System einmal zeigen, was es zu leisten vermag. Ich schreibe bewusst System und nicht Betriebssystem, weil die Leistungsfähigkeit ja nicht nur vom Betriebssystem abhängig ist, sondern – und gerade unter Windows Vista – hohe Anforderungen an die Hardware stellt. Nochmals zur Erinnerung die Ausstattung:

AMD Athlon 64 X2 Dual Core 5000+, 2 GB RAM, Radeon X1650 Grafikkarte, 320er SATA Festplatte

Kurzum: Ich hatte gut 15 Browserfenster offen, verschiedene Anwendungen (u.a. I-Net-Radio mit Aufzeichnung) laufen und mit Photoshop 100 Fotos a 4 MB ad hoc zur Bearbeitung geladen. Nach rund drei Stunden schien mir Photoshop allmählich die Ressourcen aufzuzehren: Der PC wurde zunehmend langsamer. Ein „Aufräumen“ zwischendurch – nach vier Stunden Arbeit wurden alle Dateien gespeichert und der Rechner neu gebootet – und die Performance stieg wieder spürbar. Ein Problem, dass mit aktueller, auf Vista abgestimmter, Software sicher keines sein muss.

Hasta (l)a Vista – auf ein Neues (Betriebssystem) Teil VI

10. August 2007 um 00:03 Uhr

Tag 10


Inzwischen ist der Desktop-Bildschirm gut gefüllt mit diversen Software-Symbolen, auch ein paar temporäre Dateien warten noch darauf, in die entsprechend Ordner verschoben zu werden…

Erstmals stellt mich das System vor eine Herausforderung, die ich nur vom Lesen in diversen Foren her kenne: Es lässt sich nicht mehr aus dem erweiterten Standby-Modus erwachen: Weder eine Mausbewegung noch ein Tastenklick bewirken irgend eine Reaktion. Auch das kurze Drücken der Powertaste (bei Notebooks oft hilfreich) bringt irgend was. Es entsteht eine vermeintlich aussichtslose Situation: Der PC lässt sich weder erwecken noch komplett ausschalten. Letztlich muss letzteres erzwungen werden – durch den Schalter am Netzteil. Es folgt anschließend der Neustart und – in der logischen Konsequenz – der Bluescreen-Bildschirm mit seinen Meldungen, dann das Reboot und alles scheint wieder gerichtet.

Hasta (l)a Vista – auf ein Neues (Betriebssystem) Teil V

7. August 2007 um 23:46 Uhr

Tag 7

 

Ich bekomme nach dem Booten erstmals einen „Bluescreen“ zu sehen – Microsofts so unbeliebter Fehler-(Report)-Monitor. Im Moment der Überraschung vergesse ich die Pausentaste und erhasche nur, dass irgend etwas fehlerhaft war und gescannt werden müsse. Darauf hin wird der Monitor schwarz, aber die Aktivitätsanzeige der Festplatte gibt mir die Hoffnung, dass es weitergeht (Übrigens eine Erfahrung aus den WIN-Vorgänger-Versionen, die ich immer wieder gern weiter gebe – vor allem, wenn ich erlebe, wie schnell mitunter (sofern vorhanden) die Reset-Taste gedrückt wird: Ruhig mal den PC zehn Minuten sich selbst geben – mancher vermeintliche Knoten löst sich dann noch…).

Nach einiger Zeit (so ca. zwei Minuten) habe ich tatsächlich wieder den Startbildschirm und kann wie gewohnt weiter arbeiten. Ich werde erst später (bei meinem nächsten Login als Admin) erfahren, dass das so genannte ATI Catalyst Control Center Probleme machte und eine „Lösung des Problems“ verfügbar ist – gemeint ist ein Online-Update. Ich klicke entsprechend und der IE zeigt mir diverse ATI-Software zum Download. Hier endet dann die Hilfe – ich muss intuitiv selbst entscheiden, welche Programme ich zum Updaten auswähle. Ich scheine die richtigen erwischt zu haben – jedenfalls gelingt das Update auf Anhieb.

Nein, ich will nicht wirklich wissen, was das ATI Catalyst Control Center macht… Und ich frage mich, was ein Anwender wohl ohne Internet-Zugang macht. Es scheint so, als wäre dieser für Vista dringend anzuraten, wenn man sein System up to Date halten will.

Hasta (l)a Vista – auf ein Neues (Betriebssystem) Teil IV

4. August 2007 um 23:29 Uhr

Tag 4 

 

Die Neuinstallation wollte ich mir als Letztes antun, deswegen überlegte ich, was noch für Optionen gegeben waren. Und erinnerte mich, dass ich mit Symantecs Norton schon in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen unter WIN98 SE und WIN XP machen musste. Also verkürzte ich die 90 Tage Testzeit wesentlich, indem ich das komplette Norton-Sicherheitspaket deinstallierte. Als Firewall wurde (zusätzlich zum Router) die von Windows angeknipst, als Virenwächter Avira/AntiVir installiert. Und siehe da: Die angelegten Nutzer konnten umgehend wieder ins Netz.

Der Spielverderber hieß wieder einmal Norton…

Da war der zweite Bug, der mich nervte, dann schon fast zum Schmunzeln:

Da war Microsoft mit seiner hilfreichen Kommentierung dann wohl am Ende *smile* – wobei ich den Vorteil hatte zu wissen, welches Programm da nicht so recht wollte: Es war das Multimedia Studio 3.0, welches Samsung für seine Handys anbietet. Damit schien Vistas Multimedia-Center nicht so recht einverstanden zu sein. Hier heißt es wohl, bis zur offiziellen Vista-Version zu warten…

Hasta (l)a Vista – auf ein Neues (Betriebssystem) Teil III

3. August 2007 um 15:26 Uhr

Tag 3

 

Die erste Ernüchterung: Plötzlich (und nicht auf eine bestimmte Änderung im System zurück zu führen) geht das I-Net als Nutzer nicht mehr. Weder mit Mozilla noch mit dem MS-eigenen Internet Explorer gelingt ein Zugang. Als Admin hingegen funktioniert das weiterhin reibungslos.

Also flugs ein Griff in die Trickkiste und einen neuen Nutzer angelegt, diesen die Admin-Einstellungen übertragen und als Nutzer 2 eingeloggt. Doch auch hier Fehlanzeige: Auch mit diesem Account gelingt keine Online-Verbindung.

Was – nach einem Tag Probierens und Tüftelns – bleibt, ist der Support von Fujitsu Siemens. Nach dem üblichem Prozedure am Telefon dann endlich ein Ansprechpartner, der letztendlich (der Tipp mit dem neuen User kam auch) nur einen Vorschlag hatte: Vista neu installieren.

Das konnte es sicher nicht gewesen sein, dachte ich mir. Und verschob die Entscheidung um einen Tag…

Hasta (l)a Vista – auf ein Neues (Betriebssystem) Teil II

2. August 2007 um 15:04 Uhr

Tag 2

Inzwischen sind alle für die Arbeit wichtigen Programme installiert, die wichtigsten Plugins eingerichtet und der PC macht unter Vista dass, was er soll – arbeiten.

Natürlich fallen zunächst im Vergleich mit den vorhergehenden Versionen von Windows die optischen Veränderungen auf. Die Transparenz der Rahmen und die Deckungskraft der sogenannten Minianwendungen (dazu gehören beispielsweise Kalender, CPU-und RAM-Auslastung, aktuelle Meldungen, Notizblock etc., die am rechten Rand vertikal angeordnet werden) sind eher Spielereien (Microsoft nennt dies vornehm „Windows Aero“) – die animierte 3D-Ansicht aller geöffneten Applikationen erscheint nur anfangs als solche: Schnell gewöhnt man sich an die Nutzung dieser Hilfe, die einem stets den schnellen Überblick erlaubt.

Da am PC ein 22“ Widescreen angeschlossen ist, bleibt genügend Platz auf dem Bildschirm, um alle wichtigen Elemente sinnvoll anzuordnen. Doch noch – wie im Bild zu sehen, ist der Desktop leer und aufgeräumt…

Bei der Installation weiterer Programme gibt es positive und negative Erfahrungen. Einerseits laufen auch viele kleinere Programme und Tool problemlos, die eigentlich nicht für Vista ausgezeichnet waren. Andererseits fallen ein paar Programme durchs Raster, die – wie z.B, Starmoney ein (kostenpflichtiges) Update verlangen oder die gegenwärtig unter Vista (noch) nicht laufen.

Hasta (l)a Vista – auf ein Neues (Betriebssystem) Teil I

1. August 2007 um 13:42 Uhr

Eigentlich hatte – so hatte ich mir vorgenommen – wollte ich nie in die Rolle eines Softwaretesters schlüpfen. Die Erfahrungen der vielen Jahre im Bereich Computer und Software haben mir immer wieder bestätigt, dass hier der Gorbatschow-Spruch „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ gerade nicht gilt: Ein spätes Update bei Programmen allgemein und bei Betriebssystemen im besonderen half bislang, größere Enttäuschungen zu vermeiden und reduzierte den Stressfaktor gewaltig. Und aus diesem Grund sollte auf meinem neuen PC auch nicht das (vorinstallierte) Vista, sondern das erprobte Windows XP zu Einsatz kommen. Eigentlich.

Es kam, wie es kommen musste: Die Neugierde obsiegte. Nein – es war nicht die Bequemlichkeit, wie manch einer vielleicht vermutet. Denn die Entscheidung für Vista bedeute auch, dass alle Software neu eingerichtet werden musste, sämtliche Treiber, liebgewordene Plugins und hilfreiche Tools aufs Neue gesucht bzw. aktualisiert und eingespielt werden mussten. Schließlich sollte ein sauberes Betriebssystem genutzt werden, die über Jahre mitgeschleppte Registry mit einer Vielzahl rudimentärer Reste wollte ich bei dieser Gelegenheit gleich mit los werden.

Tag 1

Der Rechner, ein Fujitsu Siemens namens SCALEO Ha 2530, bestückt mit einem AMD Athlon 64 X2 Dual Core 5000+, 2 GB RAM, einer Radeon X1650 Grafikkarte sowie einer 320er Festplatte, wurde erstmalig in Betrieb genommen. Laut und beeindruckend fauchte der Lüfter, aber nur, um kurz zu zeigen, was er im Bedarfsfall zu leisten vermag. Schnell wurde die Geschwindigkeit wieder herunter geregelt und übrig blieb ein kaum wahrnehmbares sonares Summen.

Bild: Die Einrichtungsroutine, die man im Idealfall nur einmal zu Gesicht bekommt – nämlich beim ersten Einschalten des Computers, auf dem Windows Vista Home Premium vorinstalliert war.

Der mit dem PC benutze 22“ Widescreen wurde gleich von Beginn an ordentlich angesteuert, wobei ein Procedure an Installations- und Einstellungsroutinen quasi automatisch ablief. Nach einiger Zeit war ich dann im Eingabebereich der Daten (Rechnernamen etc.) und legte zunächst als Admin einen Nutzer an. Dies ist ähnlich Windows XP – der Nutzer hat eingeschränkte Rechte und als solcher sollte man dann auch online gehen.

Installiert war das Norton Sicherheitspaket, das vom Virenscanner bis zur Firewall das komplette Sicherheitspaket enthielt. Vista selbst war intuitiv bedienbar und hinterlies von Beginn an ein gutes Gefühl. Die einzelnen Schritte wurden relativ gut erläutert und so dauerte es auch nicht lange, bis sich PC und Router – im konkreten Fall ein Speedport 700V der Telekom verstanden und das Surfen im Web beginnen konnte.

Relativ einfach war es auch, den hauseigenen Internet Explorer durch den lieb gewordenen Firefox zu ersetzen, wenngleich nicht auf Anhieb alle Verknüpfungen zum IE gekappt werden konnten: Einige Programme ignorierten den neuen Standardbrowser und wollten weiterhin nur mit dem IE ihre Aufgabe erfüllen.

Ohne Probleme war es möglich, als Nutzer (daher mit eingeschränkten Rechten zur eigenen Sicherheit) online zu gehen. Der erste Tag und damit der erste Kontakt mit Windows Vista war somit recht zufrieden stellend. Performance, Übersichtlichkeit und Handling hinterließen einen guten Eindruck. Doch dazu mehr später.